Mittwoch, 7. Dezember 2011 Saab nun doch vor dem Aus?
Saab steht nun möglicherweise doch vor dem endgültigen Aus. Der Zwangsverwalter
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| Bremen/Hannover. In der heutigen (21.02.2012) gemeinsamen Sitzung der Landesregierungen der Freien Hansestadt Bremen und des Landes Niedersachsen im Bremer Rathaus haben die beiden Länder eine enge und konstruktive Zusammenarbeit auf verschiedenen Politikfeldern beschlossen. Bürgermeister Jens Böhrnsen und Ministerpräsident David McAllister erklärten im Anschluss daran:
Folgende Themen wurden im Einzelnen behandelt:
1. Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten e.V. Der Senat der Freien Hansestadt Bremen und die Niedersächsische Landesregierung anerkennen die erreichten Fortschritte bei der überregionalen Profilierung der Metropolregion Bremen-Oldenburg. Hierdurch werden nach Auffassung beider Länder wichtige Impulse für Wachstum, Innovation, Beschäftigung und insgesamt eine nachhaltige Entwicklung in der Metropolregion gesetzt. Vor dem Hintergrund künftiger Herausforderungen in der Regionalentwicklung - u.a. im Bereich Demografie, Klimawandel, Fachkräftebedarf, Energie, Internationalisierung - stellt die enge Kooperation zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen bedeutsamen Standortfaktor dar. Beide Länder sind sich darüber einig, die Zusammenarbeit gerade in der maritimen Wirtschaft länder- und branchenübergreifend voranzutreiben.
2. JadeWeserPort Beide Landesregierungen sind seit zehn Jahren enge Partner bei diesem für die maritime Wirtschaft Norddeutschlands wichtigen und ehrgeizigen Projekt. Die Landesregierungen haben die aktuelle Entwicklung beim Bau des JadeWeserPorts (JWP) erörtert. Nach Auskunft der Geschäftsführung des JWP sollen die ersten 1000 Meter Kaje des ersten deutschen Tiefwasserhafens am 5. August 2012 termingerecht in Betrieb gehen. Die Landesregierungen haben dazu ihre Erwartungen formuliert, dass seitens aller Projektbeteiligten alle Anstrengungen unternommen werden, um den Fahrplan bis zur Eröffnung des Hafens einzuhalten.
3. Finanzierung von Häfen und Schiffen für den Ausbau der Offshore-Windenergie Beide Landesregierungen betrachten die Energiewende als größte politische und wirtschaftliche Herausforderung seit der Wiedervereinigung. Sie sehen diese als eine nationale Aufgabe, bei der der Norden Deutschlands eine besonders große energiepolitische Verantwortung trägt. Für die Entwicklung der Offshore-Windenergie ist u. a. ein Ausbau der Hafeninfrastruktur und des notwendigen Spezial-Schiffbaus erforderlich. Beide Landesregierungen bitten den Bund daher, zusätzlich zu dem bestehenden Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau für die „Offshore-Windenergie" weitere Finanzierungsinstrumente aufzulegen.
4. Bessere Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen Bremen und Niedersachsen begrüßen ausdrücklich das zum 1. April 2012 in Kraft tretende Berufsqualifikationsgesetz des Bundes als wichtigen Beitrag zur Deckung des zukünftigen Fachkräftebedarfs und zur Verbesserung der Integration von Migranten in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt. Beide Länder streben eine wechselseitige Anerkennung von im Ausland erworbener Berufsqualifikationen an. Die Antragsteller erhalten auf diese Weise zukünftig die notwendige Sicherheit, ihre Qualifikationen auch einsetzen zu können.
5. Schienengüterverkehr und Lärmschutz an Eisenbahnstrecken Beide Landesregierungen sind der Ansicht, dass das Schienennetz an den zukünftigen Bedarf angepasst und der Lärmschutz verbessert werden muss. Sie gehen dabei davon aus, dass bis 2025 das Güterverkehrsaufkommen auf der Schiene jährlich um 1,4 Prozent steigen soll und dass im Seehafenhinterlandverkehr mit einer Zunahme von 3,7 Prozent jährlich gerechnet wird. Gemeinsam wollen sie daher dem Bund für die Aufstellung des Bundesverkehrswegeplanes 2015 geeignete Maßnahmen für einen bedarfsgerechten Ausbau des Schienennetzes vorschlagen. Gegenüber dem Bund und der DB AG treten sie für einen bestmöglichen Lärmschutz an den Bahnstrecken ein. Niedersachsen und Bremen halten zudem fest, dass der Bau von Schienenumgehungsstrecken langfristig zur Entschärfung von Kapazitätsengpässe und zur Entlastung der Wohnbevölkerung beitragen kann.
6. Integrierter Bewirtschaftungsplan Weser (IBP) Beide Landesregierungen nehmen den Bericht über den IBP Weser zustimmend zur Kenntnis. Der hier betroffene ökologisch zusammenhängende Planungsraum gehört als FFH- und / oder Vogelschutzgebiet zum europäischen Netz „Natura 2000". Mit dem IBP Weser liegt ein von Bremen und Niedersachsen gemeinsam erarbeiteter Bewirtschaftungsplan vor, der grenzüberschreitend die ökologischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten, Interessen und Planungen darstellt. Dieser zeigt außerdem Lösungswege auf, wie die Umsetzung der bestehenden Natura 2000-Anforderungen mit den wirtschaftlichen und landeskulturellen Belangen und regionalen Besonderheiten in Einklang gebracht werden kann.
7. Erweiterung des Aufenthaltsbereichs von Asylbewerbern Beide Länder vereinbaren eine Erweiterung des Aufenthaltsbereichs von Asylbewerbern. Bereits am 24. Januar 2012 hatte die Niedersächsische Landesregierung ihrerseits die Erweiterung des Aufenthaltsbereichs für Asylbewerber auf ganz Niedersachsen beschlossen. Die nunmehr vorgenommene Rechtsangleichung mit Bremen ermöglicht nun auch den Besuch des jeweiligen Nachbarlandes. Den Asylbewerbern wird so in sozialer, familiärer, aber auch wirtschaftlicher Hinsicht eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. |
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| Nds. Staatskanzlei | |
Diese Presseinformation im Portal des Landes Niedersachsen: http://www.stk.niedersachsen.de/live/live.php?article_id=103409&navigation_id=1130&_psmand=6
Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg wird fortgesetzt
Pendlerkonzept Neue Mobilität als Schwerpunkthema
"Es ist sinnvoll, die gewachsenen Strukturen weiter zu nutzen, statt die politische Kraft in ganz neue Konzeptüberlegungen zu investieren", so der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner. "Die beteiligten Organisationen und Initiativen sind sich einig, dass wir mit den Unternehmen und Forschungsinstituten gut aufgestellt sind. Dies muss genutzt werden, um den Arbeitsprozess zügig weiter voran zu treiben." Günthner verwies darauf, dass der Automobil- und Technologiestandort Bremen mit den lokalen und regionalen Initiativen und dem Mercedeswerk Bremen gute Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung von neuartigen Mobilitätskonzepten hat.
Derzeit werden schwerpunktmäßig fünf Themenbereiche für Aktivitäten in der Modellregion vorbereitet. Dazu zählen ein Pendlerkonzept "Neue Mobilität im ländlichen Raum", "Elektromobilität im touristischen Umfeld", "Wohnen und Elektromobilität", "Dynamisches induktives Laden" und "Außenwirtschaftskooperationen". Darüber hinaus stehen Beiträge zur Fachkräfteausbildung oder der Aufbau einer Informationsplattform für alle gewonnenen Erkenntnisse auf der Agenda. Für erfolgversprechende Projekte können auch künftig Mittel des Bundesforschungsministeriums eingeworben werden.
Seit zwei Jahren wurde das Thema Elektromobilität gemeinsam mit interessierten Unternehmen und Wissenschaft in seiner Bedeutung für Unternehmen, Wissenschaft und Bevölkerung bewertet und sukzessive eingeführt. Hierfür standen bislang acht Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Im engen Schulterschluss zwischen dem Unternehmensverband Automotive NW e.V., der Unternehmerinitiative GOMO, dem Mercedeswerk Bremen sowie der Regionalen Projektleitstelle ElektromobilitätBremen/Oldenburg haben sich jetzt alle Akteure prioritär für die Weiterentwicklung der Modellregion entschieden. Dies ist im Konsens aller Beteiligten für den Automobil- und Technologiestandort Bremen die erfolgversprechendste Zielsetzung. Eine Bewerbung der Region um die Teilnahme an dem von der Bundesregierung initiierten neuen Modell "Schaufenster Elektromobilität" wird als nicht zielführend angesehen. Staat dessen soll verstärkt die Kooperationen mit Niedersachsen oder Hamburg bei der Realisierung gemeinsamer Projekte gesucht werden.
Koordiniert und wissenschaftlich begleitet wird die Modellregion durch das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH. Die Basis für die bisherige Auswertung der Ergebnisse durch die Institute lieferten 100 Elektrofahrzeuge, über 1000 Testfahrer und 320.000 gefahrene Kilometer.
Im Rahmen der Aktivitäten in der Modellregion hat sich gezeigt, dass ein Elektroauto als Pendlergefährt, Stadtauto oder für das Carsharing ideal ist, dass elektrisch angetriebene Zweiräder ein geeignetes Innenstadtgefährt darstellen und dass auch gewerbliche Unternehmen die Elektrofahrzeuge in ihre Fahrzeugflotte einbinden und damit Kosten sparen können.
Hintergrundinformationen
Mit dem Förderschwerpunkt "Modellregionen Elektromobilität" unterstützt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) eine übergreifende Zusammenarbeit von Industrie, Wissenschaft und öffentlicher Hand, um den Aufbau einer Infrastruktur und die Verankerung der Elektromobilität im Alltag voranzubringen. Die Förderung der Elektromobilität wird dabei als Querschnittsaufgabe für die unterschiedlichsten Handlungsfelder verstanden. Was erwarten die zukünftigen Nutzer von den unterschiedlichen Elektrofahrzeugen? Wie kann Elektromobilität den öffentlichen Nahverkehr ergänzen? Wie soll die Ladeinfrastruktur aussehen? Fragen der Verkehrspolitik werden dabei ebenso berührt wie Fragen der zukünftigen Energieversorgung, der Forschungspolitik oder der Raum- und Stadtentwicklung.
Insgesamt wurden 2009 bundesweit acht Modellregionen geschaffen, die sich seitdem mit unterschiedlichen Ansätzen und Schwerpunkten diesen Fragen widmeten. Sieben überregionale Plattformen dienen dem Erfahrungsaustausch und der langfristigen Vernetzung. Das BMVBS stellte für die acht Modellregionen rund 130 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilung der Pressestelle des Bremer Senats (http://www.senatspressestelle.bremen.de/sixcms/detail.php?id=47435)
Der US-Automarkt erholt sich von seiner tiefen Krise. 2012 und 2013 dürften Absatz und Produktion weiter steigen. Mittelfristig werden die früheren Rekordwerte wieder erreicht und sogar überschritten. Deutsche Hersteller dürften von dieser Entwicklung profitieren. Ihr Marktanteil am LV-Absatz wird weiter wachsen. Gründe sind die attraktive Produktpalette und die Stärkung der Produktionsstätten vor Ort. Diesel- und Hybrid-Fahrzeuge werden in den kommenden Jahren ihren Marktanteil in den USA ausbauen. Gerade ein Wachstum des Diesel-Marktes würde deutsche Unternehmen begünstigen. Die Deutsche Bank hat dazu eine interessante Studie veröffentlicht, die auf der Webseite der DB Research zu finden ist: http://www.dbresearch.de)
Der direkte Link auf die Studie ist:
http://www.dbresearch.de/MAIL/DBR_INTERNET_DE-PROD/PROD0000000000282350.pdf
Mehr als 100 Teilnehmer besuchten am Montag, den 12.12.2011 die diesjährige Jahreskonferenz von Automotive Nordwest. Nach einer Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Meise von Hella überbrachten die Staatssekretäre Dr. Liersch (Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr) und Dr. Heseler (Bremischer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen) die Grußworte der jeweiligen Landesregierungen. Beide betonten die Wichtigkeit der Automobilbranche als Motor für die deutsche Wirtschaft. Der nachfolgende Vortrag von Eric Heymann von der Deutschen Bank Research hatte die Analyse der Perspektiven der Automärkte in BRIC und ASEAN zum Thema. Abgerundet wurde die Veranstaltung dann von Robert Bommers von der BLG Automotive, der an einem konkreten Beispiel die Herausforderungen bei der Fahrzeugdistribution in Brasilien erläuterte. Beim anschließenden Get-Together wurden die Themen der Tagung noch intensiv diskutiert und die eine oder andere neue Geschäftsverbindung geknüpft oder eine bestehende intensiviert.
Die Vorträge können hier heruntergeladen werden:
Vortrag von Herrn Meise zu Automotive Nordwest
Saab steht nun möglicherweise doch vor dem endgültigen Aus. Der Zwangsverwalter
Schon seit geraumer Zeit arbeiten Jaguar und Land
Eine Neuerscheinung ist er nicht, in Etappen aber mittlerweile
Das VW-Werk in Wolfsburg produziert nicht nur Millionen von Autos,
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